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Trails 2010

Auf der Suche nach den Gewässern des Hochgebirges

VoyageBivouacNiveau 4 + Haute Montagne

Description

-12 Tage auf dem Rücken einheimischer Pferde durch die wilde Hochgebrirgslandschaft der Pyrenäen- ein Trail für erfahrene und ausdauernde Reiter mit Abenteuergeist, geringen Ansprüchen an Luxus und Komfort und dem Wunsch das Hochgebirge der Pyrenäen zu Pferd zu erkunden. Die Schwierigkeit des Rittes steigert sich im Verlauf der 2 Wochen.
Unsere Reise beginnt auf einer einsamen Hochebene der Pyrenäen, die sich auf einer Höhe zwischen 900 und 1300 Metern erstreckt – dem Plateau d’Aillou. Witterung, Fauna und Flora dieses Naturparadieses erinnern bereits an das Hochgebirge, das südlich gelegen über der Ebene thront und am Abend seine Schatten über die wenigen Dörfer wirft.




Planning

Samstag ◦ Ankunft in unserem Wanderreitzentrum in unmittelbarer Nähe des idyllischen Bergdorfes Montaillou, das nur 27 Einwohner zählt. Die Geschichte des Dorfes ist eng mit dem Katharismus verknüpft, denn hier fanden Geschichtsforscher die letzten Spuren der Katharer – die Burgruine oberhalb des Dorfes zeugt von seiner Geschichte. Am Abend empfängt uns Anne in ihrer gemütlichen Gîte: während eines ausgedehnten französischen Mahls haben wir Zeit uns kennen zulernen und auf den kommenden Ritt einzustimmen.

Sonntag ◦ Überquerung der Hochebene gen Westen: vorbei an einer tiefen Schlucht, die das Wasser auf seinem Weg ins Tal in den Kalkstein gegraben hat; abends Gîte oder Zeltlager in Belvis. In den nächsten Tagen folgen wir dem Flussverlauf der Aude bis zu seinem Ursprungsort.

Montag ◦ Durchquerung des Flusstales von Rebenty. Danach steigen wir auf einem Weg am Rande der Schlucht des Flusses Aude hinab bis zu unserer abendlichen Etappe in dem Dorf Artigue, wo wir in einer Gite übernachten.

Dienstag ◦ Vorbei an der Burg von Querigut führt uns unser Weg auf das Hochplateau des Capcir – sein sanftes Relief macht es zu einer idealen Reitergegend. Wir machen Rast an dem Bergsee von Puyvalador, in dem wir mit den Pferden baden können und erklimmen dann das Massif von Madres, wo wir unser Zeltlager aufschlagen werden.

Am nächsten Morgen (Mittwoch) geht es auf einem anderen Weg wieder hinab auf das Plateau. Nach langen Galoppstrecken erreichen wir unsere nächste Gite in Les Angles.

Donnerstag ◦ 6. Tag: Heute reiten wir auf unserem Weg über das Plateau des Capcir dem See von Bouillouses (2016m) entgegen, an dem wir abends in einer bewirtschafteten Berghütte oder im Zelt übernachten. Der See von Bouillouses ist ein Paradies der Tier- und Pflanzenwelt; über ihm thront der höchste Berg dieser Gegend, der Carlit, mit 2921 m.

Am nächsten Tag (Freitag) bewegen wir uns ständig oberhalb von 2000 Höhenmetern, unweit der spanischen Grenze. Gebirgsflüsse und freilebende Herden (Kühe, Schafe und Merenspferde) wechseln sich ab. Am Abend erreichen wir nach einem schwindelerregnden Abstieg ins Tal das Dorf Porté-Puymorens. (Gite oder Zelt).

Samstag ◦ Ruhetag.

Sonntag ◦ Auf geht’s von neuem ins Hochgebirge: Auf 2500 m kommen wir an dem See de la Coma d’Or vorbei, steigen dann wieder etwas hinab und erreichen, am Fuße des Carlit den größten See unserer Reise: den See von Lanous (2200m). Hier schlagen wir fern von jeglichen Zivilisationsgeräuschen (auf dieser Etappe kein Begleitfahrzeug sondern Packpferd) unser Zeltlager in einer atemberaubenden Hochgebirgslandschaft auf.

Auch am nächsten Tag (Montag) verlassen wir das Hochgebirge nicht. Nach der Überwindung mehrerer Bergkämme erreichen wir am Abend das Naturschutzgebiet der Seen von Camporels (2250m).
Auch hier gibt es keine Anfahrtswege. Wir übernachten in der Berghütte von Camporels.

Dienstag ◦ Wir steigen durch ein wunderschönes grünes Tal hinab, an dessen Ende wir die Gite des Hofes Espousouille erreichen. Am nächsten Tag (Mittwoch) geht es wieder hinauf in die Berge. Von dem Aufstieg erholen können wir uns am Ufer des Sees von Querigut. Danach durchqueren wir große Wälder und erreichen gegen Abend die Seen von Rabasolles. Am Seeufer schlagen wir unser Zeltlager auf. Auch an diesen Ort kann unser Begleitfahrzeugfahrer nur zu Fuß gelangen.

Donnerstag ◦ Es geht wieder bergan: zunächst zu dem „blauen See“, dann zu dem „schwarzen See“ und schließlich auf den Bergkamm von Pailhère, dem wir, während wir den Panoramablick genießen, bis zu der Berghütte von Chioula, folgen. – von der Terrasse der Hütte aus können wir das weite Panorama noch so lange genießen, bis die Sonne hinter den Bergen verschwindet und nach und nach der Sternenhimmel sichtbar wird.....
(Zelt- oder Gîteübernachtung).

Am letzten Tag (Freitag) überqueren wir zahlreiche Almweiden mit friedlich grasenden Herden und steigen am Nachmittag wieder hinab auf das Plateau d’Aillou, auf dem unsere Reise ihren Anfang genommen hatte. (Gîteübernachtung).

Samstag ◦ Frühstück, Abreise.

Dates





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